YES, Schwanger!
Die spannendste Zeit des Lebens beginnt
Damit du diese Zeit genießen und dich auf die schönen Dinge konzentrieren kannst, möchten wir dir gerne ein paar wesentliche und hilfreiche Informationen mit auf den Weg geben. Wenn wir dir darüber hinaus ganz allgemeingültig eine Empfehlung geben dürfen: Pack die unbequemen Themen zuerst an – es wird sich lohnen & du hast den Kopf frei für die wesentlichen Dinge!
Wissenswertes vor der Geburt
- Bestätigung der Schwangerschaft & Mutterpass erhalten
- Verkünden der Schwangerschaft
- Vorsorgeuntersuchungen
- Familien-Versicherung
- Hebamme & Vorbereitungskurse
- Entbindungsmöglichkeiten
- Mutterschaftsgeld & Mutterschutzlohn
- Elternzeit & Elterngeld
- Kinderarzt
- Kindergartenplatz
- Erstausstattung für Baby´s
- Die Krankenhaustasche
Bestätigung der Schwangerschaft & Mutterpass erhalten
Hast du beispielsweise einen Selbsttest durchgeführt und das Ergebnis ist positiv, so ist ein kurzfristiger Besuch bei deinem Gynäkologen zu empfehlen. Dieser stellt zunächst einmal deine Schwangerschaft offiziell fest und datiert grob, in welcher Schwangerschaftswoche du dich befindest. Herzlichen Glückwunsch, du bist schwanger! Zudem schaut er einmal genauer auf deine Verfassung als werdende Mutter und führt mir dir ein allererstes Gespräch über das, was dich da Wunderbares erwartet.
Der Gynäkologe stellt dir auch deinen Mutterpass aus. In diesem Heft wird alles dokumentiert, was es in Bezug auf die Gesundheit über das Baby und dich zu wissen gibt. Dazu gehören neben den Angaben zu Größe und Lage im Mutterleib auch eventuell bestehende Schwangerschaftsrisiken, Ergebnisse aus Ultraschall- und Blutuntersuchungen und Informationen zum Entwicklungsverlauf deines Kindes. Bei Bedarf findest du hier noch mehr Details zum Mutterpass.
Verkünden der Schwangerschaft
Grundsätzlich gilt: Jede Frau müss für sich alleine entscheiden, ob und wenn ja, wem sie wann ihre Schwangerschaft verkündet. Da dies eine der emotionalsten Achterbahnfahrten deines Lebens wird, vertrau dich deinem Partner und den Personen, die dir ein gutes Gefühl vermitteln. Und zwar genau dann an, wann es sich für DICH richtig anfühlt. Wir selbst haben es – im engsten Kreis – sehr früh getan, um bei jeglichem weiteren Verlauf der Schwangerschaft ein Umfeld zu haben, das uns Halt gibt. Häufig hört man, dass der erweiterte Freundes- und Familienkreis erst nach Vollendung der 12. Schwangerschaftswoche informiert wird. Dies kann sinnvoll sein, da innerhalb dieser Zeit ein leicht erhöhtes Risiko für Komplikationen besteht und ab der 13.Schwangerschaftswoche von einer deutlich stabileren Schwangerschaft gesprochen wird. Für dich haben wir tolle Ideen zum Verkünden der Schwangerschaft zusammengestellt.
Ab wann du deinen Arbeitgeber über die bestehende Schwangerschaft informierst, ist dir ebenfalls vollkommen freigestellt. Hierbei solltest du dir jedoch im Klaren sein, dass erst ab der Verkündung der Schwangerschaft der gesetzliche Mutterschutz greift. Erst ab diesem Zeitpunkt kann dein Arbeitgeber Rücksicht auf deine neue Lebenssituation nehmen und du kommst in den Genuss des Kündigungsschutzes. Denke jedoch bitte vor allem bei schweren körperlichen Arbeiten oder anstrengenden Schichtdiensten daran, dass du jetzt auch für deinen kleinen Bauchzwerg verantwortlich bist. Und nur ein Arbeitgeber, der von deiner Schwangerschaft weiß, kann mit dir über eine eventuell notwendige Anpassung der Arbeitszeiten oder Verbesserung der Arbeitsbedingungen sprechen! Sollte dein Arbeitgeber übrigens auf eine ärztliche Bescheinigung der Schwangerschaft bestehen, muss er auch die Kosten dafür tragen; hier kann dir dein Gynäkologe ohne großen Aufwand weiterhelfen.
Vorsorgeuntersuchungen
Du hast es sicherlich geahnt: Deinen Gynäkologen wirst du in den nächsten Monaten häufiger sehen! Und das ist auch gut so, denn nun gilt es, die nächsten Vorsorgeuntersuchungen zu planen. Am Besten ist, dass ihr mit Erhalt des Mutterpasses die Termin-Reihe beginnt und bei jeder Vorsorgeuntersuchung direkt den entsprechenden Folgetermin vereinbart.
Manche Gynäkologen bieten auch neben den gesetzlich geregelten Leistungen Zusatz-Untersuchungen an. Dies sind beispielsweise zusätzliche Tests auf gewisse Antikörper oder 3D-/4D-Ultraschallaufnahmen. Was man du davon wahrnehmen möchtest, hängt neben der finanziellen Machbarkeit auch von deinem eigenen Gefühl ab – da gibt es kein richtig oder falsch. Da gibt es nur ein eigenes Bauchgefühl und das ist das Einzige, das zählt!
Familien-Versicherung
In dieser Phase empfehlen wir dir auch einen Besuch bei deiner Krankenkasse. Egal, ob du gesetzlich oder privat versichert bist – sobald dein Kind auf der Welt ist, benötigt es eine Krankenversicherung. Für den Start bietet sich häufig die sogenannte „Familienversicherung“ an, die ab der Geburt des Kindes greift und die grundlegendsten Leistungen absichert. Sprich deine Versicherung einfach an und lass dich über den gebotenen Umfang informieren. Und schau doch mal, was deine Versicherung sonst noch so an Leistungen übernimmt oder unterstützt. Häufig gibt es Zuschüsse zu bestimmten Zusatz-Untersuchungen während der Schwangerschaft aber auch Mineralstoffe für Schwangere (das sind ärztlich verordnete, nicht verschreibungs-, aber apothekenpflichtige Arzneimittel mit den Wirkstoffen Folsäure, Magnesium und Eisen) und Vorbereitungskurse werden häufig finanziell in nicht unbeachtlichen Größen unterstützt. Ein äußerst zuverlässiger Partner mit einem tollen Portfolio ist die IKK Classic.
Hebamme & Vorbereitungs-Kurse
Der nächste große Baustein im Verlauf deiner Schwangerschaft ist die Kontaktaufnahme zu einer Hebamme. Das Einfachste ist, wenn du dir direkt von deinem Gynäkologen Empfehlungen für eine Hebamme vor Ort einholst oder auf der Entbindungsstation deines Krankenhauses nach einer Adresse fragst; eventuell hast du aber auch bereits Freundinnen oder Bekannte, die dir aus persönlicher Erfahrung einen guten Kontakt vermitteln können. Es ist sicherlich richtig, dass die grundsätzliche Chemie zwischen dir und der Hebamme stimmen sollte – und Hebammen sind von Natur aus ihrer Berufung gefolgt, um dem menschlichen Leben bei seinem Start auf dieser Welt zur Seite zu stehen! Doch wichtig ist vor allem der Zeitfaktor, denn Hebammen gibt es leider viel zu wenige und lange Wartelisten sind keine Seltenheit. Unter ammely.de hast du deutschlandweit die Möglichkeit, Hebammen in deiner Umgebung zu finden.
Hebammen kontrollieren nicht nur nach der Geburt das Wohlergehen von dir und einem Kind, sondern sind auch dein Draht zu lohnenswerten Vorbereitungskursen jeglicher Art und ein guter Kontakt in puncto Rückbildungskurse. Um an dieser Stelle direkt mit der Tür ins Haus zu fallen: Lösch einfach mal alles, was du bislang über Geburtsvorbereitungskurse gehört hast. Diese Kurse sind kein Quatsch, sondern elementar wichtig – und zwar für alle und nicht nur diejenigen unter uns, die bislang eher wenig Berührungspunkte mit kleinen Kindern hatten.
Einen Geburtsvorbereitungskurs, idealerweise gemeinsam mit dem Partner, zu besuchen, ist eine wirklich lohnenswerte Erfahrung. Ein paar grundlegende Informationen zum Verlauf der Schwangerschaft zu hören, ist immer gut und in Gemeinschaft wird das noch besser! Denn was diese Kurse können ist, einen Raum für Frauen zu schaffen, die alle, bedingt durch Ihre Schwangerschaft, eine große Gemeinsamkeit haben. Und was ist bitte schöner, als sich mit Menschen über die eigenen Gedanken, Gefühle und Fragen auszutauschen, die sich in derselben Lebenslage befinden? So manche Freundschaft aus einem Geburtsvorbereitungskurs oder dem gemeinsamen Familienzimmer im Krankenhaus überdauert nicht selten Jahre & Jahrzehnte…!
Möchtest du dich bereits frühzeitig damit auseinandersetzen wollen, gibt es noch weitere tolle Angebote: Stillberatung, Tragetuchberatung, Säuglingspflegekurs, Schwangerschaftsyoga, Akupunktur, Wassergymnastik,…hier findest du eine Auswahl an Empfehlungen für Hebammen & Vorbereitungskurse
Entbindungsmöglichkeiten
Eine Frage, die du dir ganz in Ruhe stellen darfst: Wo möchtest du dein Kind zur Welt bringen? Selbstverständlich ist diese Frage abhängig von deinen Bedürfnissen als werdende Mutter, sowie denen des Kindes, sodass der Sicherheitsaspekt häufig eine große Rolle spielt. Ob in einer Klinik, einem Hebammenkreißsaal, Geburtshaus oder in den eigenen vier Wänden als Hausgeburt – bei entsprechender Vorbereitung und unter Beachtung der jeweiligen Risiken sind viele Möglichkeiten denkbar.
Es gibt jedoch einige Konstellationen, in denen die Geburt in einer Entbindungsklinik einfach aufgrund der organisatorischen und medizinischen Möglichkeiten die beste Wahl ist. Da die Vorstellungen zur Geburt jedoch genau so individuell sind, wie ihr selbst, entwickelt ein Gefühl für das, was ihr euch persönlich am besten vorstellen könnt.
Eine Übersicht empfehlenswerter Entbindungsmöglichkeiten haben wir für dich zusammengestelltt.
Sobald ihr Euch für eine Geburtseinrichtung entschieden habt, kümmert euch um folgendes, damit es einfach auch für spontanere Situationen bereits erledigt ist:
Anmeldung zur Geburt vornehmen – einfach um in Kontakt zu kommen und relevante Daten und Informationen über die Schwangerschaft auszutauschen
frühzeitig das PDA-Gespräch zur Aufklärung führen und bei Bedarf entsprechende Dokumente unterschreiben
Mutterschaftsgeld & Mutterschutzlohn
Das Mutterschaftsgeld dient dazu, dir als Mutter 6 Wochen vor dem errechneten Geburstermin und 8 Wochen nach der Geburt Zeit zu geben, dich voll und ganz auf die Entbindung und die erste Versorgung des Kindes zu konzentrieren. Zur Beantragung benötigst du eine Bescheinigung des errechneten Entbindungstermins von deinem Gynäkologen. Bist du privat versichert, wende dich bitte an das Bundesamt für soziale Sicherung. Bist du gesetzlich versichert, ist
erneut deine Krankenkasse dein Ansprechpartner zur Beantragung
des Mutterschaftsgeldes. Eine erste grobe Richtung zur Prüfung auf Anspruch und Höhe des Mutterschaftsgeldes könnt ihr über den Mutterschaftsgeldrechner in Erfahrung bringen.
Sollten die vorhandenen Rahmenbedingungen oder Details einer Schwangerschaft dazu führen, dass ein ärztliches Beschäftigungsverbot für dich ausgesprochen wird, benötigt der Arbeitgeber ein schriftliches Attest vom ausstellenden Arzt. Das Beschäftigungsverbot kann sich individuell auf konkrete Arbeitszeiten und -tätigkeiten beziehen oder aber vollumfassend ausgesprochen werden. Für die Zahlung des Mutterschutzlohns ist kein weiterer Antrag nötig; alles weitere wird als Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber geregelt. Da das Beschäftigungsverbot eine hoch-emotionale Geschichte sein kann, geh einfach absolut ehrlich mit diesem Thema und Allen, die damit zu tun haben, um. Das ist natürlich dein Gynäkologe, dein Arbeitgeber, dein Partner – aber in allererster Linie bist das du selber.
Es geht hier ausschließlich um dich. Du bist schwanger und nur du allein kannst fühlen, was in dir vorgeht. Welche Belastungen sind okay – körperlich wie psychisch – und welche sonst so gewohnten Routinearbeiten fallen dir außergewöhnlich schwer. Dein Körper leistet unglaubliche Wunder in den Monaten der Schwangerschaft und für manche Gedanken und Gefühle muss es auch einfach mal keine rationalen Erklärungen geben. Nur du weißt, was dir und deinem ungeborenen Kind gut tut und es ist deine eigene innere Stimme, der du in Situationen, die ein mulmiges Gefühl bei dir hervorrufen, Gehör schenken musst.
Du bist nicht „schwach“, nur weil du nicht mehr so leistungsfähig bist, wie du es bislang gewohnt warst. Du bist nicht „ängstlich“, nur weil du dich vor etwas Unbekanntem sorgst. Du „nutzt auch niemanden aus“, nur weil du auf deinen Instinkt hörst und deinem Körper bestmögliche Rahmenbedingungen für die bevorstehende Geburt geben möchtest. Ganz sicher werben wir an dieser Stelle nicht für ein Beschäftigungsverbot – das geht ja auch gar nicht, da es ärztlich festgestellt, belegt und attestiert werden muss. Und es sei jeder Schwangeren vom Herzen gegönnt, diesen wundervollen Prozess nach eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten in ihren Alltag integrieren zu können! Wir möchten aber ganz sicher dafür werben, für sich und seine eigenen Empfindungen einzustehen und offen darüber zu kommunizieren. Denn du trägst ein Wunder des Lebens in dir und es ist erstaunlich, was sich alles zum Positiven entwickelt, wenn man einfach nur darüber kommuniziert….!
Elternzeit & Elterngeld
Die Elternzeit ist ein Thema, das man gerne gut durchdenken darf. Ganz grob gesagt erhältst du als werdendes Elternteil die Möglichkeit, Zeit mit der Erziehung deines Kindes zu verbringen, welche finanziell unterstützt wird. Hier findest du genauere Erklärungen zur Elternzeit und tiefergehende Informationen nebst Erklär-Film und Schnell-Rechner zum Elterngeld. Sicher kannst du dich da jetzt stundenlang einlesen und rechnen, wir empfehlen dir jedoch ganz klar: Arbeite mit Profis!
Es gibt so viele individuelle Aspekte, unterschiedliche Konstellationen sowie gesetzlich zu beachtende Grundlagen – investiert die Zeit und lasst euch professionell beraten. Wir haben euch alle Elterngeldstellen in NRW verlinkt; für den Kreis Borken ist dies beispielsweise der „Fachbereich Jugend und Familie“, deren Mitarbeiterinnen dir mit Rat und Tat bei deiner individuellen Planung zur Seite stehen.
Jede Form des Elterngeldes (Basis, Plus und Partnerschaftsbonus) bietet Vor- und Nachteile und will in Hinblick auf deine finanzielle Situation gut durchleuchtet werden. Vereinbare einen Beratungstermin und lass dir ganz genau erklären, welche Unterlagen und Dokumente (Abrechnungen eures Arbeitsgebers etc.) du zu dem Termin mitbringen musst. Notiere dir im Vorfeld Fragen, die dich beschäftigen und arbeite diese im Termin systematisch ab. Du wirst sehen: Sich im Vorfeld einmal intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen, lohnt sich. Die Antragstellung ist erst nach der Geburt möglich, sprich du hast im Vorfeld keinerlei Zeitdruck. Aber nach der Geburt willst du dich ganz sicher nicht mehr in dieses Thema reindenken müssen und wirst froh sein, nur noch den Antrag einreichen zu müssen. Nach der Geburt empfiehlt sich die Beantragung binnen der ersten drei Monate, da maximal für diesen Zeitraum rückwirkend Elterngeld gezahlt wird.
Vorweg bereits einmal eine Auflistung grundlegender Dokumente, die ihr für die Beantragung des Elterngeldes benötigt:
- Antrags-Formulare (von beiden Elternteilen unterschrieben)
- Personalausweise beider Elternteile
- Einkommensnachweise beider Elternteile
- Nachweis Mutterschaftsgeld (erhältls du von der Krankenkasse)
- Geburtsurkunde des Kindes im Original (erhältst du bei der Anmeldung der Geburt vom Standesamt)
- Bei nicht verheirateten Paaren:
a) Vaterschaftsanerkennung – Diese wird beim Jugendamt oder Standesamt beantragt; idealerweise vor der Geburt, damit die Geburtsurkunden nicht nachträglich angepasst werden müssen;
für die Beantragung benötigst du: Personalausweis, Geburtsurkunden beider Elternteile, Mutterpass; bei Beantragung nach der Geburt zusätzlich: Geburtsurkunde des Kindes. Möglicherweise anfallende Gebühren werden individuell je Kreis geregelt.
b) Sorgerechtserklärung – Diese wird beim Jugendamt abgegeben;
kann direkt zusammen mit der Vaterschaftsanerkennung erledigt werden.
Wer sich gerne tiefer in das Thema Elterngeld einlesen möchte, dem legen wir die offizielle Broschüre des Bundesministeriums nahe. Darin findest du ausführliche und in bürgerfreundlicher Sprache formulierte Informationen über die gesetzlichen Regelungen zum Elterngeld, ElterngeldPlus sowie zur Elternzeit.
Noch ein letzter, wichtiger Tipp:
Wenn du bereits während der ersten Schwangerschaft mit einem direkt im Anschluss folgenden Geschwisterchen liebäugelst, solltest du vor allem auf das Elterngeld in Bezug auf eine mögliche Arbeitsbeschäftigung innerhalb der ersten Elternzeit achten. Ist dein kleines Wunder auf der Welt und du möchtest bereits stundenweise arbeiten gehen, besprich dies unbedingt nochmals mit der Elterngeldstelle. Dies kann unter Umständen gravierende Unterschiede bei der Höhe des Elterngeldes des zweiten Geschwisterchens ausmachen und es lohnt sich auf alle Fälle, da nochmal drüber zu schauen.
Und auch mit dem Thema der Steuern solltest du dich einmal auseinandersetzen. In den Jahren, in denen Elterngeld bezogen wird,
muss zwingend eine Steuererklärung gemacht werden. Zu den Steuerentlastungen bietet das Familienportal eine sehr gute Übersicht inklusive Erklär-Filmen zu einzelnen Themen und Fragestellungen. Sobald du deine Strategie zur Elternzeit und Elterngeld aufgestellt hast, sprich mit deinem Steuerberater über das Thema. Er wird dir ganz genau prognostizieren, was dies zukünftig für dich bedeutet, damit du eventuell Rücklagen bilden kannst und nicht unerwartet vor ungeplanten
Steuer-Rückzahlungen stehst.
Kinderarzt
Entbindest du in einer Klink bzw. Krankenhaus, werden die ersten Untersuchungen (U1 und U2) häufig dort durchgeführt. Da Kinderärzte jedoch grundsätzlich sehr gefragt sind, ist es empfehlenswert, sich bereits während der Schwangerschaft mit der Suche eines geeigneten Kinderarztes zu beschäftigen. Hier kannst du einen Kinderarzt in deiner Nähe finden. Hast du die ersten Gespräche geführt und ein gutes Gefühl entwickelt, können so auch mögliche Vorerkrankungen oder Besonderheiten des ungeborenen Kindes mitgeteilt werden, sodass bei
den entsprechenden nachfolgenden Untersuchungen genauer darauf geachtet werden kann.
Kindergartenplatz
Halte uns nicht für bekloppt, aber: Ja, schon während der Schwangerschaft ist das ein Thema für dich! Abhängig von deinem Wohnort, der dortigen Anzahl und der entsprechenden Frequentierung der Einrichtungen kann es lange Wartelisten geben, sodass sich frühzeitige Gedanken bezahlt machen werden. Vor allem für Mütter, die (früh) wieder ins Berufsleben einsteigen wollen bzw. müssen, ist eine Betreuung während der eigenen Arbeitszeit unabdingbar. Auf KiTa.NRW sind Informationen über 10.000 Kindertageseinrichtungen in NRW aufgeführt. Beim KiTa-Finder kannst du einfach deine PLZ inklusive Umkreissuche eingeben und erhältst Kontaktinformationen über das zuständige Jugendamt und den entsprechenden Träger der Einrichtungen. Eine Übersicht aller Kindergarten-Einrichtungen in ganz Deutschland haben wir dir ebenfalls verlinkt.
Erstausstattung für´s Baby
Ein besonders schönes Thema, dem sich vor allem werdende Mütter gerne intensiv widmen. Und genau dafür hast du jetzt auch Zeit, wenn du dich im Vorfeld strukturiert und konsequent um die bürokratischen Dinge gekümmert hast: It´s Baby-Shopping-Time!
Wir haben dir eine Liste dessen zusammengestellt, was wir dir gerne ans Herz legen möchten. Einige Dinge davon sind abhängig von der Jahreszeit, in der dein kleines Wunder das Licht der Welt erblickt, andere wiederum musst du für dich entscheiden, was nötig ist und was nicht. Das ganze stellen wir dir als PDF zum Download und abhaken bereit.
An dieser Stelle möchten wir dir noch ein ultimatives Tool zum Geld sparen empfehlen: Die Apps namhafter Drogerie-Ketten!
Ob nun Rossmann, DM, Müller oder XYZ dein bevorzugter Partner in puncto Hygiene- und Körperpflege-Artikel ist – alle großen Marken haben eine App, die sich speziell auf werdende und junge Eltern spezialisiert hat. Dort erhältst du nicht nur tolle Informationen rund um Deine Schwangerschaft und Dein Baby, sondern in erster Linie Angebote und Preisvorteile für und auf Artikel, die du in deiner bisherigen Kundenlaufbahn vermutlich noch nicht in größeren Mengen konsumiert hast. Und eins ist sicher: Konsequent angewendet und bewusst investiert kannst du unglaublich viel Geld sparen beim Kauf von Windeln, Nahrung, Pflegeprodukten & Co.! Die „Babywelt“ von Rossmann, das Familienprogramm „Glückskind“ von DM und der „BabyClub“ von Müller sind Partner, die wir dir mit gutem Gefühl empfehlen können.
Die Krankenhaustasche
Wir möchten, dass du dich in der Situation aller Situationen gut vorbereitet fühlst. Daher haben wir dir eine Checkliste der wichtigsten
Dinge als PDF-Download erstellt, die unserer Meinung nach in eine Krankenhaustasche gehören. Sicherlich musst du nicht alles in doppelter Ausführung anschaffen – dem nervösen (werdenden) Vater oder deiner besten Freundin hilft jedoch ein kleiner Laufzettel enorm, um dir kompetent zur Seite stehen zu können! Grundsätzlich: Du kannst dich vorab informieren, was alles seitens der Entbindungsstation gestellt wird. Wenn du jedoch besondere Ansprüche oder bzgl. Verträglichkeiten Anforderungen an Hygieneartikel hast, solltest du einfach deine eigenen Dinge mitnehmen. Bei geplanten Geburten wird eventuell seitens der Station ein Einweisungsschein des Frauenarztes benötigt; dies ist im Vorfeld zu erfragen.



